Meine Imkerei

Ich imkere seit 1984. Begonnen habe ich mit dem Einfangen eines Schwarmes eines Imkerkollegen. Anfangs verwendete ich selbst gebauten Holzbeuten (Bienenkästen) und hatte bis zu 30 Völker. Dazu habe ich selbst Bäume gefällt, ins Sägewerk gebracht, die Bretter getrocknet, gesägt, gehobelt und in Rähmchen und Beutenteile verarbeitet. Als Beute habe ich schon damals eine selbst konstruierte Magazinbeute mit der üblichen Rähmchengröße, dem so genannten Normalmaß, verwendet. Zur Unterbringung der Völker habe ich mir ein Bienenhaus in Terrassenform gebaut, so dass die Völker in verschiedenen Ebenen ausfliegen konnten. Zu dieser Zeit habe ich auch die Bienenzucht in unserem Verein (noch "Sparte Imker im VKSK" genannt) betreut und war einige Jahre Vorsitzender.

 

Nach 1989 habe ich die Zahl der Völker drastisch reduziert und nur für den eigenen Bedarf einige Völker gehalten. Da die Frage der Vermeidung von Rückständen und Umweltgiften im Honig mich schon frühzeitig sehr interessierte, habe ich von 2010 bis 2022, dann als Berufimker mit bis zu 60 Völkern den Honig unter der Kontrolle der Anbauverbände Bioland und Gäa produziert.

 

Ich verwendete eine der Biologie der Biene angepasste Beutenform und Rähmchengröße - das Dadantmaß. Die Völker standen im Sommer wie im Winter durch Blechdeckel geschützt auf Böcken oder Paletten. Das entspricht der Art ihres natürlichen Vorkommens - sie lebten ja viele Jahrtausende in Baumhöhlen. Die Völker können leichter bearbeitet werden und ihre Leistung zeigt, dass dies auch für die Bienen die günstigere Aufstellung ist. 

 

Die Völker standen im Thüringer Kernland zwischen den Städten Gotha und Erfurt in der Umgebung meines Heimatortes Neudietendorf. 



Deshalb kann ich hier unter www.bienenherr.de ein rein regionales Produkt  "Honig aus dem Thüringer Kernland" anbieten.

 

Ich habe meine aktive Imkerei beendet und die Völker nun verkauft.

Da ich bei den Anbauverbänden kein Mitglied mehr bin und von dort keine Kontrolle mehr erfolgt, muss ich den verbliebenen Honig nun als konventionellen Honig verkaufen.