Biohonig aus der Bio-Imkerei Hanstein in Thüringen!

Willkommen in der Bio-Imkerei Hanstein. Informieren Sie sich auf meinen Seiten über ökologisch erzeugten Honig und seine Besonderheiten. Die hier erhältlichen Honigsorten, wie Bio-Frühjahrblütenhonig, Bio-Rapshonig und Bio-Sommerblütenhonig kaufen Sie aus 100% ökologischer Bienehaltung direkt vom Imker aus Thüringen. Gern können Sie auch telefonisch oder auch per Email mit mir Kontakt aufnehmen. Oder besuchen Sie meine Bio-Imkerei in Neudietendorf (Thüringen) persönlich und gewinnen Sie einen Einblick in die ökologische Bienenhaltung und die Gewinnung von Biohonig.

Ökologisch erzeugter Honig - Biohonig - Warum?

Ökologische Bienenhaltung Honigbiene

Die Bienen sammeln im Umfeld ihres Bienenstandes Nektar und bereiten daraus Honig. Natürlich können wir Imker die Bienen nicht so lenken, dass sie nur ökologisch angebaute landwirtschaftliche Nutzpflanzen anfliegen. Aber wir können darauf achten, dass sie nicht auf Felder fliegen müssen, die besonders intensiv künstlich gedüngt werden oder schon vorbeugend mit Pflanzenschutzmitteln besprüht werden. Wir stellen die Völker deshalb nicht direkt an solche Felder.

 

Ökologische Bienenhaltung beginnt sehr viel früher.


Unsere Bienenwohnungen, die so genannten Beuten, werden ausschließlich aus Holz hergestellt. Holz ist ein erneuerbarer Stoff, der die Umwelt nicht belastet. Werden die Kästen nach vielen Jahren ausgesondert, können sie umweltneutral verbrannt werden oder sie verrotten ganz natürlich. Die Beuten werden entweder gar nicht angestrichen oder nur mit giftfreien Anstrichen auf Basis von Walnuss- oder Leinöl.


Honig wird von den Bienen in Wachswaben gelagert. Wenn der Honig geerntet ist, kann man einen Teil dieses Wachses einschmelzen und den Bienen im folgenden Jahr wieder geben. Dadurch werden aber auch mögliche Verschmutzungen, die in diesem bereits gebrauchten Wachs sein könnten, ebenfalls wieder ins Volk zurückgegeben.
Die Bienen können das benötigte Wachs aber auch leicht selbst herstellen.

 

Unser Honig kommt nur in dieses neue, frische und saubere Wachs. Gebrauchtes Wachs wird nicht wieder verwendet.


Gegen Krankheiten und Schädlinge behandeln wir die Völker nicht schon vorbeugend, sondern nur bei dringendem Bedarf. Wir verwenden nur Stoffe, die keine Rückstände in Wachs oder Honig hinterlassen können (z.B. organische Säuren, die auch natürlicherweise im Volk vorkommen) und behandeln auch nur zu den Jahreszeiten, in denen kein Honig produziert wird.


Geerntet wird nur wirklich reifer Honig. Das heißt, wenn die Bienen ihre Bearbeitung abgeschlossen haben. Anzeichen dafür ist der Wassergehalt im Honig. Er muss unter 18 % liegen. Dann ist er lange haltbar und kann bei kühler, dunkler Lagerung im luftdichten Honigglas nicht verderben.


Um den Winter zu überstehen, benötigen die Bienen Futtervorräte. Da wir einen Großteil Honig den Völkern entnehmen, müssen wir für ausreichend Winterfutter sorgen. Wir überlassen den Bienen deshalb einen Teil ihres gesammelten Honigs. Und wenn wir zusätzlich als Austauschfutter Zucker geben müssen, wird solcher verwendet, der auch aus biologischem Anbau stammt. Dieser Zucker wird von den Bienen bis zum Frühjahr verbraucht und kann sich so nicht im Honig wieder finden.


Diese und weitere Besonderheiten der biologischen Bienenhaltung werden von unabhängigen Prüfinstituten regelmäßig streng kontrolliert. Honig und Wachsproben werden stets auf Inhaltsstoffe und mögliche Schadstoffe analysiert. Die Anbauverbände Bioland und Gäa überprüfen nach diesen Kontrollen die Einhaltung ihrer Erzeuger-Richtlinien.


Konventionell arbeitende Imker könnten einwenden, dass sie die gleichen Arbeitsweisen anwenden. Aber warum lassen sie sich dann nicht kontrollieren?

 

Nur diese unabhängige Kontrolle des Bio-Honigs gibt wirklich Sicherheit!


Ökologisch erzeugter Honig ist also nur mit einem höheren Aufwand zu gewinnen. Klar, dass er deshalb etwas teurer ist. Dafür hat man die Gewissheit, ein reines Naturprodukt, so wie es die Bienen erzeugen, im Glas zu haben.

 

Das macht auch meinen Biohonig so einzigartig.

 

 

Übrigens:

Bio-Honig ist nicht gleich Bio-Honig!

 

Honig darf sich Bio-Honig nennen, wenn er den Bedingungen der EU-Bioverordnung entspricht. Das zeigt das grüne Siegel in Form eines Blattes und die Unterschrift "DE-ÖKO-006 Deutsche Landwirtschaft".

Wenn Imker Bio-Honig NUR entsprechend der EU-Verordnung produzieren, haben sie weit weniger Anforderungen zu erfüllen als Imker, die Anbauverbänden angeschlossen sind. So dürfen sie  beispielsweise auch konventionell bearbeitete Völker neben ihren Bio-Völkern halten und in geringem Umfang auch chemisch-synthetische Tierarzneimittel anwenden, was für Mitglieder der Anbauverbände streng verboten ist.

Mitglieder der Anbauverbände wie Bioland und Gäa, aber auch Biokreis, Naturland, Demeter usw. haben also weit strengere Vorschriften zu erfüllen. Deshalb sind auf den Produkten neben der EU-Siegel auch die Siegel der Anbauverbände BIOLAND, Gäa usw. aufgedruckt. Sie zeigen, dass das Produkt unter ganz besonderen ökologischen Gesichtspunkten produziert wurde und so dem Verbraucher die größtmögliche Sicherheit gibt.

 

Zertifiziert ist meine Imkerei nach EU-Öko-Verordung und von den Anbauverbänden Bioland und Gäa. Bioland ist der führende Ökologische Anbauverband Deutschlands und Gäa ist ein vorwiegend regionaler Anbauverband, der besonders in den neuen Bundesländern aktiv ist. Gegründet wurde er als erster ökologischer Anbauverband der DDR.